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  Tipps zum Abnehmen 
Überflüssige Kalorien kann man auch im Alltag sparen. 17 Tipps, mit denen Sie Ihr Idealgewicht halten können!
ZU HAUSE

Muße beim Essen: mit der Stoppuhr genießen lernen

Forscher haben herausgefunden, dass das Gehirn erst nach 15-20 Minuten Sättigung registriert. Machen Sie sich das zunutze und überprüfen Sie: Wie lange brauchen Sie für eine Mahlzeit? Weniger als 15 Minuten? Dann essen Sie vermutlich mehr, als Sie brauchen. Drosseln Sie das Tempo, kauen Sie länger. Wer genießt, isst weniger.

Auch wenn`s schnell gehen soll: Behalten Sie den Überblick

Ja, immer selbst kochen wäre besser, doch wenn es an Lust oder Zeit fehlt, greift man doch zur Tiefkühl-Kost. Gerade dann lohnt sich ein Vergleich - nicht nur bei der Kalorienmenge pro 100 Gramm, sondern auch beim Gesamtgewicht. So sind manche Pizzen bis 100 Gramm schwerer als andere, bei ähnlichem Belag. Das macht viel aus.

Nichts auslassen: Regelmäßige Mahlzeiten sind das A und O

Gewöhnen Sie sich an, regelmäßig und jeden Tag etwa zur gleichen Zeit zu speisen - und keine Mahlzeiten auszulassen. Ein unregelmäßiger Essrhythmus drosselt den Stoffwechsel, erhöht den Insulinspiegel und steigert das Hungergefühl. Wenn Sie meinen, dass Sie zu viel essen: Schreiben Sie ein paar Tage lang auf, was Sie alles zu sich genommen haben. Das hilft, sich kleine Sünden bewusst zu machen.

Aus den Augen, aus dem Sinn: liegen lassen oder verstecken

Einer Versuchung widerstehen Sie leichter, wenn Sie sie nicht vor Augen haben. Naschwerk erst gar nicht kaufen oder im Schrank verstauen.

Umwege einbauen: Überlisten Sie den kleinen Hunger

Sie fühlen sich unterzuckert? Das gibt es. Oft essen wir dann zu schnell etwas Süßes, dabei kann der Körper sich selbst helfen. Die Leber schüttet Glukose (eine Zuckerart) aus, aber erst anch etwa 15 Minuten Unterzuckerung. lenken Sie sich ab, trinken Sie einen Tee (ohne Zucker!), gehen Sie an die frische Luft. Das Gefühl verschwindet wieder. Wenn nicht, können Sie immer noch Obst essen.

IM RESTAURANT

Die Brotfalle: mit Belag so viele Kalorien wie eine Vorspeise

Was bekommt der Gast, nachdem er die Bestellung aufgegeben hat? Einen Brotkorb. Dazu vielleicht einen Dip, Butter, Schmalz, Mayonnaise. Wie nett. Solche Dinge schlagen zu Buche. Wer eine Scheibe Weißbrot mit einem Esslöffel Mayonnaise nebenbei nascht, bringt es schon auf 200 bis 300 Kalorien. Wenn Sie auf das Brot nicht ganz verzichten mögen: bitte nur in Maßen und den Aufstrich weglassen oder damit sparsam sein.

Achtung Alkohol: kleiner Verzicht mit großer Wirkung

Dass Wein und Bier einiges an Kalorien mit sich bringen, weiß jeder - und verdrängt es gern, erst recht in geselliger Runde. Und so kommt unbemerkt eine Kalorie zur anderen: ein Aperitif, zwei Gläser Wein oder Bier, zum Schluss einen Verdauungsschnaps und, ach ja, der Espresso, mit Zucker und Keks... Das macht zusammen mehr als 500 Kalorien, fast so viel wie Ihr hauptgericht. Verzichten Sie mal auf Aperitif und Absacker, steigen Sie auf Weinschorle oder Light-Bier um - das bringt schon etwas. oder noch besser. Sie bieten sich als Fahrer an.

Bei langen Wartezeiten keinen Heißhunger aufkommen lassen

Wer vorweg eine klare Suppe, Gemüsesuppe (ohne Sahne) oder einen Salat bestellt, den er mit wenig Öl und Essig selbst anmacht, hat schon etwas im Magen und muss beim Hauptgericht weniger zulangen.

Körpersignale beachten und auf die Bremse treten

Es klingt einfacher, als es ist: Hören Sie auf zu essen, wenn Sie satt sind, und nicht erst, wenn nichts mehr reingeht. Manche Lokale locken mit besonders großen Portionen. Das Problem: Sie suggerieren, dass es sich dabei um normale Verzehrgrößen handelt, und man isst mehr. Wählen Sie das Restaurant nicht danach aus, wo es am meisten gibt fürs Geld., sondern wo es am besten schmeckt. Oder bestellen Sie gleich eine kleinere Portion.

IN DER KANTINE

Selbst mischen: Beim Salat ist Eigeninitiative gefragt

Wenn Sie einen Salat essen, sollten Sie beim Dressing nicht unnötig zulangen. Besser als eine fettige Fertigmischung ist einen Vinaigrette aus Essig und Öl. Dosieren Sie dabei das Öl umsichtig. Es ist zwar gesund, aber der Salat muss ja nicht darin schwimmen.

Vorsicht Irrglaube: Ohne Fleisch heißt nicht ohne Fett

Vegetarische Gerichte sind nicht automatisch kalorienärmer. manchmal sind sie sogar fettreicher als Gerichte mit Fleisch, weil sie mit viel Sahne, Käse und Butter zubereitet werden. Sinnvoll ist es, wenn Gemüse das Fleisch ersetzt, etwa in einer lasagne: In 100 Gramm Hack stecken immerhin 20 Gramm Fett.

Besser pur als eingepackt: Finger weg von Panaden

Wer die Wahl hat, sollte lieber naturgebratenes oder -gedünstetes Fleisch bestellen (Tafelspitz, Naturschnitzel). Das gilt auch für Fisch. Paniertes saugt viel Fett auf.

Flüssige Kalorienbombe: weiße Soßen

Ein Gemüseteller hat wenig Kalorien - wenn die Soße nicht wäre. Eine Hollandaise etwa hat pro Esslöffel 65 Kalorien. Wie viele Löffel passen wohl in die Kelle, die auf Ihren Teller geleert wird. Zeh? Zwölf? Mehr? Auch andere weiße Soßen haben es oft in sich. Am besten lassen Sie sich die Kalorienbombe in einem Extra-Schälchen geben und portionieren sie dann sparsam.

Wachstumsfördernd: wie Pommes für Bauchfett sorgen

Eigentlich ist nichts, was aus der Fritteuse kommt, zu empfehlen. Neben den Fettkalorien sind die darin enthaltenen Transfettsäuren problematisch. Sie entstehen durch industrielle Härtung von Pflanzenölen oder bei zu häufigem Erhitzen von Bratfett - und wie oft die Kantine das Fett tauscht, wissen Sie nicht. Studien an Tieren haben gezeigt, dass Transfettsäuren für Übergewicht sorgen, das sich vor allem am Bauch anreichert.

Richtig belohnen: kluge Zurückhaltung bei Desserts

Milchreis, Grießbrei, Pudding: alles da, um den langen Arbeitstag zu versüßen. Aber: Süßspeisen werden oft mit viel Zucker und Sahne zubereitet, ebenso wie Quarkspeisen. Selbst ein Obstsalat kann überzuckert sein - dann ist das Obst auch nichts für die schlanke Linie. Lieber frische Früchte mit Naturjoghurt mischen. Dann wissen Sie genau, was drinksteckt.

AM BUFFET

Fette Blender: warum Sie um einige Salate einen Bogen machen sollten

Ein Salatbuffet ist gesund und leicht, daran kann man sich satt essen. Aber: Nudel-, Kartoffel- Käse- und Wurstsalate mir Mayonnaise oder Gemüse, das in Öl schwimmt, bringen viele Extra-Kalorien auf den Teller. Hier ist Zurückhaltung geboten, Rohkost ist die bessere Wahl.

Eine Frage der Größe: wieso kleine Teller beim Abnehmen helfen

Köstlichkeiten so weit das Auge reicht - ein Buffett ist für Abnehmwillige eine Herausforderung. Vielfalt verleitet nun mal dazu, viel zu essen, darauf sind wir genetisch programmiert. Helfen Sie sich mit einem Trick: us-forscher haben herausgefunden, dass nicht der Geschmack bestimmt, wie viel wir essen, sondern die Portionsgröße. Greifen Sie zum kleinen Teller, richten Sie die Speisen übersichtlich darauf an, nehmen Sie lieber öfter nach als anfangs zu viel.